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		<title>Rote Ruhr Uni</title>
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	<item>
		<title>Der besitzindividualistische Menschenrechtsdiskurs in der Neuzeit</title>
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	<item>
		<title>Privateigentum &#8211; &#8222;tief im Wesen des Menschen&#8220; begr&#252;ndet? </title>
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		<dc:date>2010-03-01T09:57:13Z</dc:date>
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<category domain="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Seminare,13-.html">Seminare</category>


		<description>Das Privateigentum ist das rechtliche Basisinstitut der kapitalistischen Gesellschaft. Eine begr&#252;ndete, d.h. rationale, Stellungnahme zu diesem Institut ist daher seit den Anfangstagen dieser Gesellschaft eine der zentralen Aufgaben sozialphilosophischen Denkens. Die bei weitem einflussreichste Fassung, ja die Begr&#252;ndung des modernen Eigentumsbegriffs findet sich in der 1689 ver&#246;ffentlichten Zweiten Abhandlung &#252;ber die Regierung von John Locke (1632 &#8211; 1704). Hier leitet Locke das privatexklusive (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_chapo'&gt;Das Privateigentum ist das rechtliche Basisinstitut der kapitalistischen Gesellschaft. Eine
begr&#252;ndete, d.h. rationale, Stellungnahme zu diesem Institut ist daher seit den
Anfangstagen dieser Gesellschaft eine der zentralen Aufgaben sozialphilosophischen
Denkens. Die bei weitem einflussreichste Fassung, ja die Begr&#252;ndung des modernen
Eigentumsbegriffs findet sich in der 1689 ver&#246;ffentlichten Zweiten Abhandlung &#252;ber
die Regierung von John Locke (1632 &#8211; 1704).
Hier leitet Locke das privatexklusive Eigentum an Sachg&#252;tern aus dem Selbsteigentum
der Person und der Vermischung ihrer rechtspersonalen Substanz mit Naturgegenst&#228;nden
im Prozess der Arbeit ab. Privateigentum wird damit erstmals in der politischen
Ideengeschichte systematisch als vorsoziales Rechtsinstitut begr&#252;ndet und damit dem
aufstrebenden B&#252;rgertum eine nachhaltige Legitimationsgrundlage geschaffen, die noch
im B&#252;rgerlichen Gesetzbuch nachwirkt.
Im Seminar soll dieser Ansatz in seinen Grundz&#252;gen und ideengeschichtlichen
Konstellationen vorgestellt und einer Kritik unterzogen werden. Die Widerspr&#252;che des
&#246;konomischen Liberalismus sollen dabei ebenso deutlich werden, wie die gemeinsamen &#8211;
falschen - Grundlagen, die einige linke Eigentumstheorien mit ihrem liberalen Widerpart
teilen.&lt;/div&gt;
		&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;dl class='spip_document_336 spip_documents spip_documents_left' style='float:left;'&gt;
&lt;dt&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/IMG/pdf/3-2010.pdf&quot; title='PDF - 141.1 kB' type=&quot;application/pdf&quot;&gt;&lt;img src='http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/local/cache-vignettes/L52xH52/pdf-d7486.png' width='52' height='52' alt='PDF - 141.1 kB' style='height:52px;width:52px;' class=' format_png' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/dt&gt;
&lt;/dl&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Staat und Gesellschaft im Denken der Aufkl&#228;rung</title>
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		<dc:date>2009-02-24T09:09:45Z</dc:date>
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		<dc:creator>ingo</dc:creator>

<category domain="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Seminare,13-.html">Seminare</category>


		<description>Mit Hobbes, Locke und Kant fomuliert das politische Denken ein v&#246;llig neues Gesellschafts-, Staats- und Eigentumsverst&#228;ndnis, das bis heute fortwirkt. Im Seminar sollen die zentralen Positionen dieser Theoretiker erarbeitet werden, die das Selbstverst&#228;ndnis der b&#252;rgerlichen Gesellschaft gepr&#228;gt haben. Zugleich soll durch Kontrastierung dieses genuin b&#252;rgerlich-modernen Denkens mit vormodernen Politikauffassungen und zeitgen&#246;ssischen Kritiken verdeutlicht werden, dass dessen Menschen- und (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;Mit Hobbes, Locke und Kant fomuliert das politische Denken ein v&#246;llig neues Gesellschafts-, Staats- und Eigentumsverst&#228;ndnis, das bis heute fortwirkt. Im Seminar sollen die zentralen Positionen dieser Theoretiker erarbeitet werden, die das Selbstverst&#228;ndnis der b&#252;rgerlichen Gesellschaft gepr&#228;gt haben. Zugleich soll durch Kontrastierung dieses genuin b&#252;rgerlich-modernen Denkens mit vormodernen Politikauffassungen und zeitgen&#246;ssischen Kritiken verdeutlicht werden, dass dessen Menschen- und Gesellschaftsbild keineswegs als selbstverst&#228;ndlich betrachtet werden kann.&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>VII. Der Begriff der Ideologie</title>
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		<dc:date>2008-06-12T22:27:05Z</dc:date>
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		<dc:creator>ingo</dc:creator>

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		<description>Das &#8222;Ende der Ideologien&#8220; wurde schon des&#246;fteren proklamiert. Aber vielleicht ist diese Proklamation selbst noch ideologisch? Denn die Aktualit&#228;t des Ideologie-Begriffes dr&#228;ngt sich immer wieder von neuem auf und die scheinbar vollends aufgekl&#228;rte und entzauberte Welt sieht sich gerade heute einem Kampf ebenso wirkm&#228;chtiger wie bisweilen gef&#228;hrlicher Weltanschauungen ausgesetzt. Der Ideologiebegriff selbst ist dabei seit seiner Entstehung in den aufkl&#228;rerischen Denksystemen des 17. und 18. (...)

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		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;Das &#8222;Ende der Ideologien&#8220; wurde schon des&#246;fteren proklamiert. Aber vielleicht ist diese Proklamation selbst noch ideologisch? Denn die Aktualit&#228;t des Ideologie-Begriffes dr&#228;ngt sich immer wieder von neuem auf und die scheinbar vollends aufgekl&#228;rte und entzauberte Welt sieht sich gerade heute einem Kampf ebenso wirkm&#228;chtiger wie bisweilen gef&#228;hrlicher Weltanschauungen ausgesetzt. Der Ideologiebegriff selbst ist dabei seit seiner Entstehung in den aufkl&#228;rerischen Denksystemen des 17. und 18. Jahrhunderts stets umk&#228;mpft gewesen und von den unterschiedlichsten herrschaftskritischen und legitimatorischen Ans&#228;tzen verwendet oder verworfen worden. Das Seminar soll einen &#220;berblick &#252;ber die wichtigsten Bedeutungsschichten und Verwendungsweisen des Ideologiebegriffs bieten. Dabei wird stets die Aktualit&#228;t und das Erkl&#228;rungspotential des Begriffs f&#252;r die wissenschaftlichen und politischen Kontroversen zu Beginn des 21. Jahrhunderts reflektiert.&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>Poesie und Revolution. Thesen &#252;ber den Versuch der Aufhebung der Kunst in der Situationistischen Internationale</title>
		<link>http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/Poesie-und-Revolution-Thesen-uber.html</link>
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		<dc:date>2008-01-02T08:56:26Z</dc:date>
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		<dc:creator>ingo</dc:creator>

<category domain="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html">Vortr&#228;ge</category>


		<description>&#8222;Um Kunst zu machen, ist es recht sp&#228;t&#8220; (&#8218;Potlatch&#8216; N&#176; 25, 26.1.1956) &lt;br /&gt;Der Dadaismus wollte die Kunst liquidieren, sie &#8222;aufheben (...), ohne sie zu verwirklichen&#8220;, der Surrealismus dagegen sie &#8222;verwirklichen, ohne sie aber aufzuheben&#8220;: Seine origin&#228;r revolution&#228;ren Bestrebungen versandeten innerhalb des Bestehenden, nicht zuletzt, weil dieses den zumindest formalen Vorsprung der Kunst eingeholt hatte. Die Situationistische Internationale begriff sich konsequent als bestimmte Negation beider Positionen. (...)


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&lt;a href="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html" rel="directory"&gt;Vortr&#228;ge&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;&#8222;Um Kunst zu machen, ist es recht sp&#228;t&#8220; (&#8218;Potlatch&#8216; N&#176; 25, 26.1.1956)&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Dadaismus wollte die Kunst liquidieren, sie &#8222;aufheben (...), ohne sie zu verwirklichen&#8220;, der Surrealismus dagegen sie &#8222;verwirklichen, ohne sie aber aufzuheben&#8220;: Seine origin&#228;r revolution&#228;ren Bestrebungen versandeten innerhalb des Bestehenden, nicht zuletzt, weil dieses den zumindest formalen Vorsprung der Kunst eingeholt hatte. Die Situationistische Internationale begriff sich konsequent als bestimmte Negation beider Positionen. Ihre Kritik &#8222;hat gezeigt, da&#223; die Aufhebung und die Verwirklichung der Kunst die unzertrennlichen Aspekte ein und derselben &#220;berwindung der Kunst sind&#8220; (&#8218;Die Gesellschaft des Spektakels&#8216;, 1967). Denn der befreiende Charakter einer k&#252;nstlerischen Emanzipationsbewegung hinge von der Besitzergreifung der am weitesten fortgeschrittenen technischen Mittel ab; so sollte die in der Kunst in eine eigene Sph&#228;re ver- und gebannte &#228;sthetische Qualit&#228;t in die wirkliche Welt zur&#252;ckgenommen, die Poesie mit dem Leben vers&#246;hnt werden: Die bestehende Welt w&#228;re radikal ver&#228;ndert, jede Klassenherrschaft beendet.
In dieser Aufhebung der Kunst erblickten die Situationisten die &#8222;Nordwestpassage&#8220; der proletarischen Revolution, welcher der Vortrag nachzusp&#252;ren verspricht.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>XIX. Privateigentum &#8211; &#8222;tief im Wesen des Menschen&#8220; begr&#252;ndet? Zur Entstehung und Kritik des b&#252;rgerlichen Eigentumsbegriffs</title>
		<link>http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/XIX-Privateigentum-tief-im-Wesen.html</link>
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		<dc:date>2007-11-27T20:28:58Z</dc:date>
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		<dc:language>de</dc:language>
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<category domain="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html">Vortr&#228;ge</category>


		<description>Der Begriff des Privateigentums ist einer der zentralen Begriffe, auf dem die moderne Gesellschaft ihr Selbstverst&#228;ndnis aufbaut. Privateigentum wird als &#8222;dem&#8220; Menschen angemessene Aneignungs- und Rechtsform von G&#252;tern begriffen &#8211; die b&#252;rgerliche Gesellschaft damit als vern&#252;nftig und dem Wesen des Menschen angemessene legitimiert. Die bei weitem einflussreichste Fassung, ja die Begr&#252;ndung des modernen Privateigentumsbegriffs findet sich in der 1689 ver&#246;ffentlichten Zweiten Abhandlung &#252;ber die (...)

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&lt;a href="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html" rel="directory"&gt;Vortr&#228;ge&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;Der Begriff des Privateigentums ist einer der zentralen Begriffe, auf dem die moderne Gesellschaft ihr Selbstverst&#228;ndnis aufbaut. Privateigentum wird als &#8222;dem&#8220; Menschen angemessene Aneignungs- und Rechtsform von G&#252;tern begriffen &#8211; die b&#252;rgerliche Gesellschaft damit als vern&#252;nftig und dem Wesen des Menschen angemessene legitimiert.
Die bei weitem einflussreichste Fassung, ja die Begr&#252;ndung des modernen Privateigentumsbegriffs findet sich in der 1689 ver&#246;ffentlichten Zweiten Abhandlung &#252;ber die Regierung von John Locke. Locke leitet das Recht auf Privateigentum aus dem Wesen des Menschen ab, genauer: aus der &#8222;Vermischung&#8220; seiner F&#228;higkeiten mit Sachg&#252;tern durch Arbeit. Privateigentum wird damit erstmals in der politischen Ideengeschichte systematisch als vorsoziales Rechtsinstitut begr&#252;ndet und damit dem aufstrebenden B&#252;rgertum eine nachhaltige Legitimationsgrundlage geschaffen, die noch im BGB nachwirkt. Auch viele Kritiken am Kapitalismus wurden von dieser &#8222;Arbeitstheorie des Eigentums&#8220; gepr&#228;gt (&#8222;Eigentum (der Ausbeuter) ist Diebstahl&#8220;, &#8222;Recht auf den vollen Arbeitsertrag&#8220; usw.).
Der Vortrag soll Lockes Ansatz in seinen Grundz&#252;gen und ideengeschichtlichen Konstellationen vorstellen und einer Kritik unterziehen. Die Widerspr&#252;che des &#246;konomischen Liberalismus sollen dabei ebenso deutlich werden, wie die gemeinsamen (falschen) Grundlagen, die viele linke Eigentumstheorien mit ihrem liberalen Widerpart teilen.&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>XVIII. Machttheorie des Rechts oder Rechtstheorie der Macht? Thomas Hobbes' politische Philosophie</title>
		<link>http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/XVIII-Machttheorie-des-Rechts-oder.html</link>
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		<dc:date>2007-09-26T21:47:44Z</dc:date>
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<category domain="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html">Vortr&#228;ge</category>


		<description>Thomas Hobbes ist einer derjenigen Autoren, die elementare Beitr&#228;ge zur Selbstverst&#228;ndigung der b&#252;rgerlichen Gesellschaft geliefert haben und zugleich mit der Absicht der Apologie derselben deren objektiven Zynismus offen ausgesprochen haben. Insbesondere die Reflexion der Verwobenheit von b&#252;rgerlichem Sekurit&#228;tsstreben, instrumenteller Rationalit&#228;t aus besitzindividualistischer Perspektive und absoluter Herrschaft, von Recht und Macht, kurz: des Preises, den das b&#252;rgerliche Subjekt f&#252;r die (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;Thomas Hobbes ist einer derjenigen Autoren, die elementare Beitr&#228;ge zur Selbstverst&#228;ndigung der b&#252;rgerlichen Gesellschaft geliefert haben und zugleich mit der Absicht der Apologie derselben deren objektiven Zynismus offen ausgesprochen haben. Insbesondere die Reflexion der Verwobenheit von b&#252;rgerlichem Sekurit&#228;tsstreben, instrumenteller Rationalit&#228;t aus besitzindividualistischer Perspektive und absoluter Herrschaft, von Recht und Macht, kurz: des Preises, den das b&#252;rgerliche Subjekt f&#252;r die Existenz wechselseitiger privatautonomer Freiheit zu zahlen hat, ist es, die Hobbes' Mitte des 17. Jahrhunderts formulierte politische Philosophie nach &#252;ber 350 Jahren nicht verstaubt erscheinen lassen. Das b&#252;rgerliche Denken hat er dabei zwar entscheidend gepr&#228;gt, aber kaum einer der nach ihm kommenden Theoretiker des Staates ist ohne eine emp&#246;rte Verurteilung oder wenigstens Entsch&#228;rfung seiner Pr&#228;missen und Schlussfolgerungen ausgekommen, um das Gesch&#228;ft der Rechtfertigung des modernen Gewaltmonopols weiter betreiben zu k&#246;nnen.
Im Vortrag sollen Grundz&#252;ge und Probleme des Hobbesschen Versuchs einer Legitimation staatlicher Gewalt dargestellt werden.&lt;/div&gt;
		
		</content:encoded>


		

	</item>



	<item>
		<title>XIV. Reichtum und Subjektivit&#228;t</title>
		<link>http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/XIV-Reichtum-und-Subjektivitat.html</link>
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		<dc:date>2007-08-23T10:30:27Z</dc:date>
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<category domain="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html">Vortr&#228;ge</category>


		<description>Das Werk von Karl Marx ist &#8222;ein einziges kritisches Urteil &#252;ber die seitherige Geschichte, in der die Menschen sich zu Objekten ihrer blind ablaufenden &#246;konomischen Dynamik haben herabw&#252;rdigen lassen&#8220; (Alfred Schmidt). Die Menschen werden in der Kritik der politischen &#214;konomie aber nicht blo&#223; als Objekte gesehen, sondern ihre Eigenschaft als Subjekte ist dort ein zentraler Gegenstand der Analyse. Schlie&#223;lich ist es Marx' Ziel, die Formen des gesellschaftlichen Reichtums (wie Ware, Geld und Kapital) (...)

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&lt;a href="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html" rel="directory"&gt;Vortr&#228;ge&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Das Werk von Karl Marx ist &#8222;ein einziges kritisches Urteil &#252;ber die seitherige Geschichte, in der die Menschen sich zu Objekten ihrer blind ablaufenden &#246;konomischen Dynamik haben herabw&#252;rdigen lassen&#8220; (Alfred Schmidt). Die Menschen werden in der Kritik der politischen &#214;konomie aber nicht blo&#223; als Objekte gesehen, sondern ihre Eigenschaft als Subjekte ist dort ein zentraler Gegenstand der Analyse. Schlie&#223;lich ist es Marx' Ziel, die Formen des gesellschaftlichen Reichtums (wie Ware, Geld und Kapital) als von Menschen gemachte, aber nicht beliebig gemachte, auszuweisen und so Bedingungen angeben zu k&#246;nnen, unter denen eine Abschaffung dieser Reichtumsformen m&#246;glich erscheint.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Vortrag will eine kurze Einf&#252;hrung in einige grundlegende Kategorien des Marxschen Ansatzes geben und sie auf ihre Relevanz f&#252;r eine Erkl&#228;rung des modernen Subjekts, seiner spezifischen Handlungs- und Denkweisen, hin untersuchen. Dabei sollen drei Fragen im Zentrum stehen: 1. Spielen die menschlichen Subjekte eine Rolle bei der Entstehung der Formen des gesellschaftlichen Reichtums und wenn ja, dann welche? 2. Was bedeutet der Begriff der &#8222;Charaktermaske&#8220; und warum hat er eine zentrale Bedeutung f&#252;r die Gesellschaftskritik? 3. Der Begriff des Subjekts taucht bei Marx in vielf&#228;ltiger Bedeutung auf: Vom Menschen, der im Warentausch zum Rechtssubjekt wird, bis hin zur Bezeichnung des Kapitals als &#8222;automatisches Subjekt&#8220;. Was steckt hinter dieser merkw&#252;rdigen Bezeichnung und welchen Bezug hat sie auf den Begriff des Fetischismus, mit dem Marx zu erkl&#228;ren beansprucht, wie sich auch den modernen Menschen ihre Welt als &#8222;verzauberte und verkehrte&#8220; darstellt?
Der Vortrag soll schlie&#223;lich ein Pl&#228;doyer daf&#252;r sein, dass das Nachdenken &#252;ber Subjektivit&#228;t ohne eine &#246;konomiekritische Fundierung keinen Sinn macht &#8211; gem&#228;&#223; dem Satz: Marx ist nicht alles, aber ohne Marx ist alles nichts.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>XVII. Wertkritik ohne Wertbegriff</title>
		<link>http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/XVII-Wertkritik-ohne-Wertbegriff.html</link>
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		<dc:date>2007-08-23T10:21:35Z</dc:date>
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<category domain="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html">Vortr&#228;ge</category>


		<description>Auch wenn wertkritische Positionen zu Recht gegen den Postoperaismus geltend machen, Marx' &#8218;Kapital' sei keine soziologistische Klassentheorie &#8218;voraussetzungsloser, an sich seiender Konfliktsubjekte', sondern eine qualitative Theorie moderner Reichtumsformen, bleibt der Begriff von diesen Reichtumsformen doch auch in wertkritischen Ans&#228;tzen meist unklar oder wird gar in einer mystizistisch-theologischen Weise konzipiert. Wert, Geld und Kapital werden nach dem Vorbild des christlichen Gottes oder (...)

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&lt;a href="http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/-Vortrage-.html" rel="directory"&gt;Vortr&#228;ge&lt;/a&gt;


		</description>


 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;Auch wenn wertkritische Positionen zu Recht gegen den Postoperaismus geltend machen, Marx' &#8218;Kapital' sei keine soziologistische Klassentheorie &#8218;voraussetzungsloser, an sich seiender Konfliktsubjekte', sondern eine qualitative Theorie moderner Reichtumsformen, bleibt der Begriff von diesen Reichtumsformen doch auch in wertkritischen Ans&#228;tzen meist unklar oder wird gar in einer mystizistisch-theologischen Weise konzipiert.
Wert, Geld und Kapital werden nach dem Vorbild des christlichen Gottes oder seiner modifizierten Hegelschen Variante vorgestellt, das ganze dann als &#8218;Aufkl&#228;rungs-&#8218; &#8218;Positivismus-' oder gar &#8218;Theoriekritik' verkauft. Als sei Religionskritik die Konstatierung und moralische Ablehnung eines real existierenden personalen Gottes, wird Kapitalkritik als Konstatierung und moralische Ablehnung eines real existierenden logischen Widerspruchs verstanden, demzufolge &#8222;4=5&#8220;, &#8222;ein Ding zugleich und in derselben Hinsicht Nicht-Ding&#8220; sei usf. Dies ist nicht nur Resultat einer spezifisch deutschen Vorliebe f&#252;r die &#8222;mysteri&#246;se Komposition von Gegens&#228;tzen&#8220; (Feuerbach), sondern auch einer Konfusion hinsichtlich der Abstraktionsebenen der Darstellung im &#8218;Kapital' (Stichwort: Wert als vermeintliches &#8218;Gedankending') und einer Verwischung der Differenz von Formanalyse und Ideologiekritik (Stichwort: Wert als vermeintliche &#8218;verr&#252;ckte Form'). Das, was Marx an b&#252;rgerlicher Geschichtsphilosophie und Polit&#246;konomie kritisiert, wird von diesen marxistischen &#8218;Theologen' f&#252;r dessen eigene Position ausgegeben, Marx in einen pseudotiefsinnigen deutschen Ideologen verwandelt und dem Irrationalismus T&#252;r und Tor ge&#246;ffnet. Dagegen soll gezeigt werden, dass Marx' werttheoretische Grundbegriffe mit dem &#8222;credo quia absurdum est&#8220; marxistischer Theologie nichts zu tun haben und eine wissenschaftliche Analyse der Formen des gesellschaftlichen Reichtums keineswegs einer Rationalisierung ihres Gegenstands gleichkommt.&lt;/div&gt;
		
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	</item>



	<item>
		<title>XIII. Was bleibt vom westlichen Marxismus?</title>
		<link>http://www.rote-ruhr-uni.com/cms/XIV-Was-bleibt-vom-westlichen.html</link>
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		<description>Der sogenannte &#8218;westliche Marxismus' entsteht in den 1920er Jahren zun&#228;chst nicht als Antwort auf einen genuin &#8218;&#246;stlichen' Marxismus, sondern auf die versteinerte Marx-Orthodoxie der internationalen Sozialdemokratie, die sp&#228;ter freilich in der Sowjetunion zur staatsoffiziellen Doktrin gerinnt. Er sucht Erkl&#228;rungen f&#252;r die Krise der sozialistischen Arbeiterbewegung im Gefolge des ersten Weltkrieges (Zerbrechen der II. Internationale an der Politik der &#8218;Vaterlandsverteidigung', Scheitern der (...)

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 <content:encoded>&lt;div class='rss_texte'&gt;&lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der sogenannte &#8218;westliche Marxismus' entsteht in den 1920er Jahren zun&#228;chst nicht als Antwort auf einen genuin &#8218;&#246;stlichen' Marxismus, sondern auf die versteinerte Marx-Orthodoxie der internationalen Sozialdemokratie, die sp&#228;ter freilich in der Sowjetunion zur staatsoffiziellen Doktrin gerinnt. Er sucht Erkl&#228;rungen f&#252;r die Krise der sozialistischen Arbeiterbewegung im Gefolge des ersten Weltkrieges (Zerbrechen der II. Internationale an der Politik der &#8218;Vaterlandsverteidigung', Scheitern der Revolutionen in Mittel- und S&#252;deuropa, Entstehen faschistischer Regimes usw.), die das traditionelle Bild von Marxscher Theorie ver&#228;ndern und &#8218;b&#252;rgerliche' Theoretiker, wie Hegel oder Freud, f&#252;r ihre Zeitdiagnosen ber&#252;cksichtigen. Insbesondere Georg Luk&#225;cs und Antonio Gramsci begr&#252;nden innerhalb dieser Formation zwei Str&#246;mungen, die noch bis heute Einfluss auf das marxistisch inspirierte Denken haben. W&#228;hrend Luk&#225;cs einen &#8218;kritischen Marxismus' ausarbeitet, dessen Motive von der Frankfurter Schule und dem humanistischen Neomarxismus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg aufgenommen werden, ist das Werk Gramscis Inspiration sowohl f&#252;r den franz&#246;sischen strukturalen Marxismus als auch die &#8218;postmarxistischen', dekonstruktivistischen Ans&#228;tze geworden.&lt;/p&gt; &lt;p class=&quot;spip&quot;&gt;Der Vortrag soll auf verst&#228;ndliche Weise Grundgedanken des westlichen Marxismus und ihre heutige Wirkung vorstellen, aber auch auf blinde Flecken sowohl seiner &#8218;kritischen' als auch seiner &#8218;neo-gramscianischen' Tendenz hinweisen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
		
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