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Autor: Sven Ellmers

Die formanalytische Klassentheorie von Karl Marx

Ein Beitrag zur ’neuen Marx-Lektüre’


Der Klassenbegriff bei Karl Marx wird heute als wirklichkeitsinadäquat abgelehnt. Dabei wird in der Rezeption seiner Schriften kaum zur Kenntnis genommen, dass Marx das Wort ’Klasse’ in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Der von zahlreichen Soziologen proklamierte Abschied von der Marxschen Klassentheorie gründet überwiegend auf einer unzulässigen Einebnung der programmatischen Unterschiede von Form- und Sozialstrukturanalyse.

Das vorliegende Buch zeigt, dass die Kritik der politischen Ökonomie als eine eigenständige Disziplin innerhalb der Sozial- und Ungleichheitsforschung zu gelten hat, die unvermindert Aktualität besitzt.

Inhalt

Einleitung

1. Grundzüge und Leistungen des formanalytischen Theorietypus

2. Formanalytische Klassentheorie und empirische Sozialstrukturanalyse: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3. Die Semantik der Klassengesellschaft: Grundlage oder Kritik einer positiven Revolutionstheorie?

4. Das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation: Arbeitslosigkeit und Pauperisierung im Kapital

4.1. Zur Existenz und Entwicklung von Arbeitslosigkeit
4.2. Arbeitslosigkeit und Pauperisierung
4.3. Formanalyse zwischen materialistischer Geschichtstheorie und spekulativem Geschichtsdenken

5. Zur Historizität des Klassenbegriffs

6. Sozialformationsanalyse und Totalität: Zum Klassencharakter von Rechtssystem und Staat

Schlussbetrachtung
Siglenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Personenregister


Buch: 14,95 Euro
ISBN: 978-3-940251-02-2
128 Seiten, 2 schw.-w. Abb.

E-Book: 12,00 Euro
ISBN: 978-3-940251-04-6

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