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Vorträge


Autor: Ingo Elbe

Der besitzindividualistische Menschenrechtsdiskurs in der Neuzeit

Autor: Isabelle Klasen/ Sebastian Dittmann

Poesie und Revolution. Thesen über den Versuch der Aufhebung der Kunst in der Situationistischen Internationale

„Um Kunst zu machen, ist es recht spät“ (‚Potlatch‘ N° 25, 26.1.1956)
Der Dadaismus wollte die Kunst liquidieren, sie „aufheben (...), ohne sie zu verwirklichen“, der Surrealismus dagegen sie „verwirklichen, ohne sie aber aufzuheben“: Seine originär revolutionären Bestrebungen versandeten innerhalb des Bestehenden, nicht zuletzt, weil dieses den zumindest formalen Vorsprung der Kunst eingeholt hatte. Die Situationistische Internationale begriff sich konsequent als bestimmte Negation beider Positionen. (...) (weiterlesen)

Autor: Ingo Elbe

XIX. Privateigentum – „tief im Wesen des Menschen“ begründet? Zur Entstehung und Kritik des bürgerlichen Eigentumsbegriffs

Der Begriff des Privateigentums ist einer der zentralen Begriffe, auf dem die moderne Gesellschaft ihr Selbstverständnis aufbaut. Privateigentum wird als „dem“ Menschen angemessene Aneignungs- und Rechtsform von Gütern begriffen – die bürgerliche Gesellschaft damit als vernünftig und dem Wesen des Menschen angemessene legitimiert. Die bei weitem einflussreichste Fassung, ja die Begründung des modernen Privateigentumsbegriffs findet sich in der 1689 veröffentlichten Zweiten Abhandlung über die (...) (weiterlesen)

Autor: Ingo Elbe

XVIII. Machttheorie des Rechts oder Rechtstheorie der Macht? Thomas Hobbes’ politische Philosophie

Thomas Hobbes ist einer derjenigen Autoren, die elementare Beiträge zur Selbstverständigung der bürgerlichen Gesellschaft geliefert haben und zugleich mit der Absicht der Apologie derselben deren objektiven Zynismus offen ausgesprochen haben. Insbesondere die Reflexion der Verwobenheit von bürgerlichem Sekuritätsstreben, instrumenteller Rationalität aus besitzindividualistischer Perspektive und absoluter Herrschaft, von Recht und Macht, kurz: des Preises, den das bürgerliche Subjekt für die (...) (weiterlesen)

Autor: Ingo Elbe

XIV. Reichtum und Subjektivität

Wert, Charaktermaske und Fetischismus im Denken von Marx

Das Werk von Karl Marx ist „ein einziges kritisches Urteil über die seitherige Geschichte, in der die Menschen sich zu Objekten ihrer blind ablaufenden ökonomischen Dynamik haben herabwürdigen lassen“ (Alfred Schmidt). Die Menschen werden in der Kritik der politischen Ökonomie aber nicht bloß als Objekte gesehen, sondern ihre Eigenschaft als Subjekte ist dort ein zentraler Gegenstand der Analyse. Schließlich ist es Marx’ Ziel, die Formen des gesellschaftlichen Reichtums (wie Ware, Geld und Kapital) (...) (weiterlesen)

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